Nur noch drei…

3 06 2012

Jetzt sind’s noch drei tage und dann ist es schon wieder langes Wochenende. Mann, wie ich mich schon darauf freue. Jetzt arbeite ich seit fast nem halben Jahr und irgendwie ist es, naja, klar ist es immer zweiseitig, aber eigentlich macht es doch schon irgendwie Spaß. Life’s good. Oder so ähnlich. Ich check bei weitem ned alles und ich muss viel lernen und denken, aber das macht auch irgendwie den Reiz aus. Und wenn man sich überlegt, was wir da so alles machen… Innovationen. Stromversorgungen, Fahrzeugwandler, Ladetechnik, … Männerspielzeug eben. Damit die Welt in Bewegung bleibt. Naja, wohl mehr, damit die Welt ihr Zeug produzieren kann. Wir sind ja Industrie-Lieferant.

Und dann erstmal privat … oh der Gentleman schweigt und genießt. Dank der regelmäßigen Nebeneinkünfte zu meinem Privatleben kann ich mir genau das auch leisten. Macht schon Spaß, einfach mal so zum Lunchen nach Ingolstadt zu fahren. Und dieses WE war ich gleich nochmal im Village. Aber kaum haste was, biste was, wolln se was. Naja, immer das Gleiche.

Egal, I feel pretty. Müde bin ich, geh zu Ruh, schließe meine Äuglein zu.





Baron Hoizhausen

3 06 2012

Baron Hoizhausen





Recht haben und Recht bekommen – Teil 2

15 11 2011

So,dann mal weiter im Text: bis es zur Verhandlung kam, war es ja schon mal sehr einseitig, und wäre es nicht so traurig, doch auch ganz witzig. Man könnte meinen, es wäre eine Hollywood-Komödie.

Als wir endlich im Gerichtssaal saßen und es losging, versuchte ich mich auf den verhandelten Fall zu konzentrieren. Aber von Anfang an machte der Richter klar, welchen Standpunkt er vertritt. Und der war weder neutral noch meiner. Meine gesamte Vorbereitung wurde sinnlos. Nachdem ich meinen ersten Punkt eingeleitet hatte, hatte plötzlich Hans das Wort. Ich war noch nicht mal dazu gekommen, meine Aussage mit Fakten oder Beweisen zu untermauern, bzw. zu erläutern, welche Paragraphen meiner Meinung nach von Bedeutung sind. Hans begann, mich mit dem Fall gegen das Landesamt für Finanzen in Misskredit zu bringen. Auf die Forderungen und darauf, ob meine Einwände gerechtfertigt seien oder nicht, gab er keine Auskunft. Zum Feilschen um die € 18,- meinte er lediglich, dass er als Anwalt natürlich versuchen müsse, das Optimum für seinen Mandanten zu erreichen. Ich hätte in „Ratsherrenmanier“ gesagt, dass es mir nicht auf diesen Betrag ankommt. (Auf der anderen Seite behauptet er, dass ich ein Schmarotzer bin, der nur alles haben will, aber nichts leistet. Wer findet den Fehler?) Nachdem er fertig war,hat mich der Richter nur angeschaut und gefragt, wieviel ich zahlen will. Da ich immer noch einige Argumente auf dem Papier hatte und auch einige Unterlagen dabei hatte, kam mir das sehr suspekt vor. Ich fragte,ob ich denn zu den Anschuldigungen nichts erwidern dürfe. Daraufhin wiederholte der Richter seine Frage etwas forscher… und ich die meine.

Als er merkte, dass er so nicht weiterkommt, durfte ich dann doch nochmal was sagen. Aber ich kam auch jetzt nicht sehr weit. Noch im ersten Satz fiel mir Hans ins Wort. Jetzt war es auch mit meiner Zurückhaltung vorbei und ich unterbrach ihn mit den Worten: „Entschuldigen Sie bitte. Könnten Sie mich bitte ausreden lassen. Ich habe Sie ja schl…“ In dem Moment hat mich der Richter in einem Tonfall unterbrochen, der unterstes Niveau war: „Reden’s hoid endlich!“

Hans hat mir dann wenigstens noch gesagt, dass er (endlich!) freiwillig auf das Mandat gegen das Landesamt verzichtet, weil hier kein Vertrauen mehr herrscht. Echt? Seit wann? ^^ Dann haben die beiden Juristen nur noch untereinander gesprochen. Natürlich über meine Fälle. Die Körper zueinander gewandt, die Stimmen gedämpft haben sie Aktenzeichen hin- und hergeschoben, bis schließlich die Verhandlung beendet wurde.

Da sag ich doch mal: ein Hoch auf unseren Rechtsstaat!





Recht haben und Recht bekommen Teil 1

11 11 2011

Recht haben und Recht bekommen sind immer noch zwei unterschiedliche Dinge. Dieser Spruch ist so wahr und ich bekomme ihn immer wieder aufs Neue zu spüren. Mittlerweile kann ich aber nur noch drüber lachen. Der letzte und neuste Brüller war meine gestrige Verhandlung gegen meinen ehemaligen Anwalt.

Eine kurze Zusammenfassung: Da mich meine sehr gute Anwältin nicht gegen das Landesamt für Finanzen vertreten darf, musste ich die Kanzlei wechseln und geriet an diesen netten Herren. Seit mittlerweile 3 Jahren zieht sich der Fall hin, mir wird ohne Titel Geld gepfändet, Ergebnisse sind nicht in Sicht, die Strategie ist nicht gerade in meinem Sinne, etc. Vor ca. einem Jahr hat meine Ex das Umgangsrecht unter fadenscheinigen Gründen stark eingeschränkt. Mit großen Worten kündigte mir mein Anwalt, nennen wir ihn Hans, an, mit mir bis in die letzte Instanz zu gehen, um mein Umgangsrecht durchzusetzen. Geschlagene drei Monate hat sich nichts getan. Als ich eine Arbeit angefangen hatte, wurde um € 18,- Unterhalt monatlich gefeilscht. Dieser Betrag war für mich zweitrangig. Das Zahlenvon Hortkosten, die laut Hans angeblich umstritten sind (was sie nicht sind), war allerdings unverständlich. Wieso sollte ich freiwillig Beträge zahlen, wenn ich meine Tochter nicht mal in vollem Umfang sehen darf? Aufgrund dieser und weiterer Unstimmigkeiten verschärfte sich der Umgangston zwischen Pam, der Kindsmutter, und mir. Als die Kündigung drohte, folgte sofort die Rechnung von Hans. Nach fünf Monaten war immer noch nichts geschehen. Die Leistung wurde noch nicht erbracht. Auf sämtliche Rückfragen kam stets nur der Hinweis auf die offenen Rechnungen. Und das ist kein Tippfehler. Der Fall gegen meine Ex wurde mal eben in mehrere kleine Fälle aufgespalten und per Kostennote abgerechnet. Den Fall gegen das Landesamt durfte ich ihm nicht entziehen, da ich vor Gericht von einem Anwalt vertreten werden muss und ich mir selbst keinen leisten kann. Das Vorliegen eines Interessenkonfliktes wäre mein Problem.

Nun zur Verhandlung gestern: Termin war um 9:30. Pünktlich 5 Minuten vorher war ich im Gerichtsgebäude vor dem Saal. Als um 9:45 weder Richter noch Hans da waren, ging ich an die Pforte und fragte nach, was mit meinem Termin sei. Dieser würde immer noch stattfinden und sei nicht verschoben. In dem Moment ist der Richter durch die Eingangstür gekommen und in Richtung seines Büros gegangen. Ohne ein Wort der Entschuldigung kam er 10 Minuten später zum Verhandlungssaal. Von Hans war immer noch nichts zu sehen. Nachdem ich mich schon auf meinem Platz breit gemacht hatte, wurde ich wieder hinausgebeten. Andere Fälle wurden vorgezogen, bei denen bereits beide Parteien anwesend waren. Als kurz nach 10h immer noch nichts von Hans zu sehen war, habe ich darauf hingewiesen, dass ich Folgetermine habe und wir nun anfangen sollten. Daraufhin hat mich der Richter an den Empfang beordert, um Hans telefonisch an den Termin zu erinnern. In meiner Vorladung steht, dass im Falle eines Nicht-Erscheinens trotzdem ein Urteil gefällt wird und dieses gegen mich ausfällt. Wow, ich wurde also dazu genötigt, meine Gegenseite vor Schaden zu bewahren. Laut Auskunft von Hans hat seine neue Kraft den Termin nicht eingetragen. Aber für den Schaden hat er selbst die Konsequenzen zu tragen. Jetzt muss ich sie tragen.

In der Verhandlung wurde es noch lustiger. Respektvoller Umgang gilt nur in eine Richtung. Aber mehr davon im zweiten Teil. Schaut wieder rein, wenn es wieder heißt: Hoize’s lustige Welt





Mein Einstieg in den Einstieg

7 11 2011

Das war wieder ein schönes, aber auch sehr anstrengendes Wochenende. Eigentlich war ich die ganze Woche schon nicht so fit. Nachdem wir letzten Freitag meinen Geburtstag gefeiert haben und ich keine Rücksicht auf mein Alter genommen habe, müsste ich lange dafür büßen. Aber auch der Wiedereinstieg ein die Trainingsphase hat mich ganz schön mitgenommen. Und das, obwohl die Pause eher kurz war. Ist wohl eher die Summe der Faktoren (Alter, Sport nach Pause und der Stress).
Auf alle Fälle ging ich schon leicht angeschlagen in das Wochenende und es versprach keine Entspannung. Wie üblich hatte ich meine Tochter. Am Samstag starteten wir das Wochenende mit einer Klettertour. Ich hatte noch keine Erfahrung mit Klettern oder Bouldern und so fiel ich anfangs auch oft wie ein nasser Sack von der Wand. Aber mit der Zeit wurde es besser. Wissenschaftlich lässt sich sagen, dass sich meine Kraft reziprok zu meinem Können entwickelt hat. Das ist natürlich nicht ganz korrekt, denn sonst hätte ich am Schluss ein Profi sein müssen. Aber Spaß hat’s gmacht. Das is gut, das kommt in die Suppe.
Zur Entspannung durfte ich dann noch etwas Sparring Zuhause machen. Gott sei Dank bin ich schnell eingeschlafen.
Heute waren wir dann nach einem erneuten Aufwärm-Sparring beim Publauf. Mann, langsam werde ich echt alt. Aber mir war wichtig, nach meinem letzten Unfall wieder aufs Eis zu kommen. Und das ist mir geglückt.
Auch wenn ich mich wie erschlagen fühle, war es doch ein schönes Wochenende. Ich freu mich schon auf das nächste.





19 10 2011

Wieder mal einer dieser Tage, in einer dieser Zeiten, die mir so sehr die Kraft rauben. Ich fühle mich so ausgepowert, so leer wie noch nie. Und es wird immer schlimmer. Ich zieh mich immer mehr zurück. Sogar meinen Geburtstag will ich nicht mehr feiern. Natürlich versuche ich mich wieder aufzuraffen, aber die Versuchung,mich dem Selbstmitleid hinzugeben,ist doch zu groß.

Die letzten zwei Wochen habe ich krampfhaft versucht, meiner Klageerwiderung aus dem Weg zu gehen. „Wenn ich das Schreiben des Amtsgerichts nicht öffne, ist es nicht da.“ Wie kindisch ist das denn? Als nach einer Woche der zweite Teil kam, verschlimmerte sich das Ganze noch. Wie ein glücklicher Wink des Schicksal kam es mir vor, dass ich auf einen Business-Tag eingeladen wurde. Genau an dem Tag, der für die Beantwortung geplant war. Also wieder Luft, wieder einen Tag, wieder eine Ausrede. Aber ganz würde ich nicht drum rum kommen und so lagen die beiden Briefe wie ein bleiernes Gewicht auf mir. Mein Magen hat schlapp gemacht, ich konnte nichts mehr essen und war dauernd gereizt und schlapp. Auch meine Wohnung hat darunter gelitten und nahm Messi-Züge an. Diese ganzen Juristen- und Klage-Geschichten fressen mich langsam auf. Ich hab keinen Nerv mehr. Wenn ich wüßte, was ich falsch gemacht habe, … Seit mittlerweile über 2 Jahren geht das nun schon so dahin. Und ich fühl mich irgendwie griechisch.

 





2ls

19 09 2011

Manchmal macht es doch Spaß, so querbeet durchs Netz zu surfen. Und meine alten Helferlein sind dabei ganz hilfreich. Ja ja,ich weiß, sie sind nicht neu, aber das macht gar nichts.

Zum einen zieh ich mich gerade etwas aus dem operativen Surfen wie Facebook und Twitter zurück. Da „stolper“ ich schon lieber etwas unbeholfen durch die unendlichen Weiten des Internets. Mit StumpleUpon. Abgesehen von dem einen Frauenmagazin habe ich da immer nette Seiten und so manchen Volltreffer. Ein, zwei gute Lacher sind eigentlich immer dabei.

Das Zweite ist eine Seite, die ich mir mittlerweile zur Startseite gemacht habe: 8tracks. Für jede Stimmung die richtige Musik, ohne dass es langweilig wird. Und das will was heißen. Ist doch mein Musikgeschmack so breit, dass ich selbst nicht mal alle Künstler kenn. Aber beim Hören heute hab ich schon wieder ein Schmuckstück kennengelernt, das meiner Wahrnehmung entkommen ist. Wie sie das nur geschafft hat?

Und schon schmöckere ich wieder in meinem Bestand. Da schlummert so mancher Klassiker. Ich könnte den ganzen Tag Musik hören. Früher hab ich das auch gemacht. Als DJ gehörte das dazu. Aber irgendwann unterwegs habe ich aufgehört, DJ zu sein. Musik habe ich immer noch gern gehört, aber auch das wurde immer weniger. Heute hab ich schon fast ein schlechtes Gewissen. Zuhause gibt es „Wichtigeres“ wie Bewerbungen zu schreiben, Emails zu beantworten,o.ä. und draußen „soll“ ich ja die Umwelt wahrnehmen. Wozu eigentlich?